Monatlicher Spielraum

Wie viel Geld bleibt nach den Fixkosten wirklich übrig?

Die Gegenüberstellung von Einnahmen und Fixkosten ist die stabile Basis jeder Monatsplanung. Entscheidend ist, dass auch vierteljährliche und jährliche Verpflichtungen berücksichtigt werden.

Von Marcel Lüdicke · Stand 2026-09-26

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SCHRITT 1

Nur sichere Einnahmen verwenden

Gehalt, Rente oder andere regelmäßig verfügbare Beträge bilden die Basis. Schwankende Einnahmen können getrennt als zusätzlicher Puffer betrachtet werden.

SCHRITT 2

Alle festen Verpflichtungen sammeln

Neben Miete und Energie gehören auch Versicherungen, Mobilfunk, Mitgliedschaften, Unterhalt und Kreditraten in die Übersicht.

SCHRITT 3

Seltene Zahlungen monatlich umlegen

Eine Jahreszahlung von 600 Euro entspricht rechnerisch 50 Euro pro Monat. Dieser Betrag sollte in der Monatsplanung nicht unsichtbar bleiben.

SCHRITT 4

Spielraum nicht mit frei verfügbarem Geld verwechseln

Nach Abzug der Fixkosten müssen variable Lebenshaltungskosten und Rücklagen weiterhin berücksichtigt werden.

Ein einfaches Beispiel

Fiktives Monatsbeispiel: 2.600 Euro Einkommen − 1.750 Euro Fixkosten − 450 Euro Alltag − 150 Euro geplante Rücklagen = 250 Euro verbleibender Spielraum. Eine Jahresrechnung von 720 Euro entspricht 60 Euro monatlicher Rücklage. Wird sie bereits als Rücklage eingeplant, darf sie nicht zusätzlich als monatliche Ausgabe doppelt zählen. Der tatsächliche Abbuchungsmonat muss trotzdem gedeckt sein.

Wie My Nylx dabei hilft

My Nylx zeigt wiederkehrende Einnahmen und Verpflichtungen gemeinsam und macht sichtbar, wann seltene Zahlungen den nächsten Monat verändern.

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Häufige Fragen

Gehören Lebensmittel zu den Fixkosten?

In dieser Übersicht zählen sie zu den veränderlichen Alltagsausgaben. Sie sind notwendig, schwanken aber in der Höhe. Wichtig ist, dass sie in der Gesamtrechnung vorkommen und nicht doppelt erfasst werden.

Ist ein positiver Monatsrest sofort verfügbar?

Nicht zwingend. Ein Monatsrest vergleicht Summen. Ob eine Rechnung heute bezahlt werden kann, hängt vom verfügbaren Kontostand und den tatsächlichen Zahlungsterminen ab. Dafür ist der Puffer-Check gedacht.

Quelle und Vertiefung: Verbraucherzentrale: Checkliste Fixkosten

Dieser Ratgeber dient der allgemeinen Information und ersetzt keine persönliche Anlage-, Kredit-, Steuer-, Rechts- oder Schuldnerberatung.